Mandarin ist eine Tonsprache: Die Tonhöhenkontur einer Silbe verändert ihre Bedeutung. Das klassische Beispiel nutzt die Silbe ma:

  • (erster Ton, hoch flach) — 妈, „Mutter”
  • (zweiter Ton, steigend) — 麻, „Hanf”
  • (dritter Ton, fallend-steigend) — 马, „Pferd”
  • (vierter Ton, scharf fallend) — 骂, „schimpfen”
  • ma (neutraler Ton, leicht und kurz) — 吗, die Fragepartikel

Es gibt vier lexikalische Töne plus den neutralen Ton, im Pinyin mit diakritischen Zeichen über dem Hauptvokal markiert. Der dritte Ton ist in der Praxis am kniffligsten — Sprecher lassen in schneller Rede meist den steigenden Teil weg und hinterlassen etwas, das einem tiefen flachen Ton näher kommt.

Töne sind die größte Hürde für englischsprachige Lernende, aber sie sind auch erlernbar. Der schnellste Weg ist, sie zu hören, sie zu wiederholen und Rückmeldung zu bekommen — genau das, wofür Bookverses Hören-dann-Sprechen-Schleife gebaut ist.

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